Anatevka an der Komischen Oper Berlin. Foto: Iko Freese/Drama Berlin

Anatevka an der Komischen Oper Berlin. Foto: Iko Freese/Drama Berlin

Trauerfall verhindert Premiere an Komischer Oper

Wegen des Todes ihres Ehemanns hat Anne Sofie von Otter ihre Mitwirkung bei Ich wollt', ich wär' ein Huhn! an der Komischen Oper Berlin vorerst abgesagt.

Da Anne Sofie von Otter Herzstück dieses Kabarett-Abends von Barrie Kosky gewesen wäre, muss die Neuproduktion in dieser Spielzeit entfallen. Die Premiere am 30. April 2018 sowie die Folgevorstellungen am 5. und 9. Mai werden durch andere Produktionen ersetzt.

Gemeinsam mit allen Beteiligten sucht das Haus nach Möglichkeiten, Ich wollt', ich wär' ein Huhn! in einer der folgenden Spielzeiten zu realisieren. Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur: »Wir bedauern Anne Sofie von Otters Verlust zutiefst und wünschen ihr und ihrer Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft. Wir verstehen vollkommen, dass es ihr momentan nicht möglich ist, an diesem Projekt zu arbeiten, und freuen uns umso mehr, dass sie trotz allem bereits ihr Interesse signalisiert hat, Ich wollt', ich wär' ein Huhn! zu einem späteren Zeitpunkt auf die Bühne zu bringen.«

Statt der Premiere am 30. April hat die Komische Oper Berlin um 19 Uhr eine Zusatzvorstellung von Anatevka in den Spielplan aufgenommen. Die Erfolgsproduktion von Barrie Kosky ist in dieser Spielzeit restlos ausverkauft. Am 5. und 9. Mai jeweils um 20 Uhr präsentiert Barrie Kosky am Klavier gemeinsam mit den Sängerinnen Alma Sadé und Helene Schneiderman einen Abend mit jiddischen Operettenliedern: »Farges mikh nit« – Vergiss mich nicht.