Auch Christoph und Julian Prégardien sind bei der Schubertiade zu hören. Foto: Hans Morren

Auch Christoph und Julian Prégardien sind bei der Schubertiade zu hören. Foto: Hans Morren

Unprätenziöser Ausklang in Es-Dur

Die Schubertiade in Hohenems und Schwarzenberg ist in vollem Gange. Die Dichte hochkarätiger Konzerte beeindruckt ebenso wie die Aufführung aller Schubertlieder, die im letzten Jahr begonnen hat und im Oktober abgeschlossen wird.

Sämtliche Lieder von Franz Schubert aufzuführen bleibt der Anspruch der Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg und Hohenems. Daran wirken auch Christoph Prégardien und sein Sohn Julian mit, mit denen das FONO FORUM für seine Juli-Ausgabe ein großes Interview geführt hat.

Das Musikfest, das Hermann Prey vor 40 Jahren in Vorarlberg ins Leben rief, bezeichnet sich als renommiertestes Schubert-Festival weltweit. Allein im Juni sind folgende Schubert-Liederabende vorgesehen: Christoph Prégariden (18.6.), Anne Sofie von Otter, Daniel Behle (beide am 19.6., nachmittags und abends), Günther Gaissböck (20.6.), Marlis Petersen und Werner Güra (21.6.), Anna Lucia Richter (22.6.), Christian Gerhaher (23. und 25.6.), Mojca Erdmann (24.6.). Dazu gibt es erlesene Kammermusik, etwa mit Andras Schiff und Igor Levit.

Das Festival erstreckt sich bis in den Herbst hinein und die Fülle der Namen, die das Programm ausweist, beeindruckt. Die Kombination von Liederabenden (bzw. Liedernachmittagen) und klein besetzten Kammermusikkonzerten garantiert konzentrierte Erlebnisse.

Und immer wieder spannende Neuentdeckungen: Am 9. Oktober singt Klaus Florian Vogt die "schöne Müllerin". Der Heldentenor, der sich seine lyrischen Qualitäten erhalten hat, wird dort seine Fähigkeiten zur intimen Darstellung zeigen können. Und es spricht für das Festival, dass es ganz unprätenziös zwei Tage später mit dem Es-Dur Trio D 929 ausklingt.

www.schubertiade.at