Das Kraftwerk des Museums in Peenemünde, Ort des Konzerts zum Abschluss der Saison im Musikland Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Usedomer Musikfestival / Geert Maciejewski

Das Kraftwerk des Museums in Peenemünde, Ort des Konzerts zum Abschluss der Saison im Musikland Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Usedomer Musikfestival / Geert Maciejewski

Usedom meldet erfolgreiche Saison

Rund 121.000 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Musikfestivals der Arbeitsgruppe Musikland Mecklenburg-Vorpommern. Damit feiern die Festivals im dritten Jahr in Folge einen neuen Besucherrekord.

In diesem Jahr kamen rund 2000 Besucher mehr als 2016. Der Intendant des Usedomer Musikfestivals und Koordinator im Musikland Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Hummel, freut sich über das Ergebnis: „2017 bestätigt unsere Arbeit und das Engagement der vielen Festivalmacher im Land, die Marke Musikland MV weiter zu stärken. Die Festivals hier sind auch starke Markenbotschafter unseres Bundeslandes sowohl regional, als auch national und international."

Sieben Veranstaltungsreihen im Bereich der Klassik, des Jazz und der Neuen Musik sind Mitglied in der Arbeitsgruppe Musikland MV: die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Usedomer Musikfestival, der Schönberger Musiksommer, die Greifswalder Bachwoche, die Eldenaer JazzEvenings, der Neubrandenburger Jazzfrühling und See more Jazz Rostock.

Eröffnet wurde die vergangene Musikland MV-Saison nach der Winterpause mit dem Neubrandenburger Jazzfrühling: Vom 15. bis zum 19. März spielten in 9 Konzerten u. a. Hatmat Modine oder Thärichens Hendrixperience Orchestra. Rund 3000 Besucher kamen zu den ausverkauften Veranstaltungen. 
 
Das älteste Musikereignis der Arbeitsgruppe Musikland MV – die Greifswalder Bachwoche, fand vom 22. Mai bis zum 18. Juni zum 71. Mal unter dem Motto „Reformatio Mundi" statt. Rund 11.000 Gäste besuchten die 46 Konzerte. „Alle Konzert- und Gottesdienstformate erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Bachwoche lässt die Musik Bachs und vieler anderer in Greifswald leben und trägt sie nicht nur nach Norddeutschland", erklärte der Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung der Greifswalder Bachwochen, Prof. Dr. Michael Sauthoff.
 
Über 82.000 Besucher kamen in die 131 Konzerte an 83 Orten der 28. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Das größte Musikfestival des Bundeslandes fand vom 17. Juni bis zum 15. September statt und erzielte einen Besucherrekord. Festivalintendant Dr. Markus Fein: „Wir sind überglücklich, dass unser Programm auch diesen Sommer so großen Anklang bei den Festspielbesuchern gefunden hat und unsere Zuschauer so offen sind für Neues." Den Festspielfrühling auf Rügen vom 17. bis 26. März besuchten rund 5000 Gäste.
 
Am 30. Juni und 1. Juli fanden die Konzerte der 37. Eldenaer JazzEvenings mit vier Konzerten statt. Nach einem sehr guten Vorverkauf erlebten rund 700 Besucher die open-air-Veranstaltungen in der Klosterruine Eldena in Greifswald. „Wäre das Wetter besser gewesen, wären vermutlich 200 bis 300 Menschen mehr gekommen", resümieren die Festivalmacher. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Vocal-Jazz: Gleich in vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Isländisch & Polnisch.
 
Noch mehr Jazz gab es während des 9. See More Jazz Rostock vom 18. bis 20. August. Andreas Martens vom Jazzclub Rostock: „Wir hatten trotz des schlechten Wetters relativ gute Besucherzahlen. Insgesamt haben 800 Personen unser Festival besucht. Höhepunkte des Festivals waren die Auftritte des Itamar Borochov Quartetts aus Israel und Andrea Motis und Band aus Barcelona".
 
Vom 25. Juni bis zum 16. September feierte der Schönberger Musiksommer seine 31. Ausgabe. Rund 4500 Menschen besuchten die Konzertveranstaltungen. Auch die Jugendkonzerte und die Kinderkonzerte in Zusammenarbeit mit der Organisation „SOS Kinderdörfer weltweit" stießen beim Publikum auf ein großes Interesse. Rund 1000 junge Gäste erlebten sie in der Saison 2017, die am Sonnabend mit dem Abschlusskonzert in der Sankt-Laurentius-Kirche in Schönberg endete. In diesem Jahr erhielt das Festival den Kulturförderpreis des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.