Vernetzen in der Berliner Szene

Das Berlin Career College der Universität der Künste Berlin bietet seit kurzem das "Artist Training: Refugee Class for Professionals" für geflüchtete Künstler an. Es gilt als Qualifizierungsangebot zur Integration, welches sich in seinen berufsbezogenen und überfachlichen Angeboten an Berliner Kreative richtet.

Bis Dezember 2017 informieren in zwei Durchläufen von  "Artist Training: Refugee Class for Professionals" eine Einführung und fünf vertiefende Einzelmodule über die folgenden Branchen: Musik, Kulturjournalismus, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film.

Das Modul MUSIC beginnt am 9. Januar 2017 und richtet sich an geflüchtete Musikerinnen und Musiker, die sich in die freie Berliner Musikszene vernetzen möchten. Bei Themen wie Social-Media-Strategien, Booking, Selbstpräsentation, GEMA und Finanzierung bieten Expertinnen und Experten an fünf Tagen einen Überblick über die Selbstvermarktung im musikalischen Bereich. Wie präsentiere und meine Musik selbst am Besten? Wie finanziere ich mein Musikprojekt? Was benötige ich um ein Konzert in Deutschland realisieren zu können? In Workshops und bei Exkursionen erfahren die Teilnehmenden wichtige Infos aus der musikalischen Praxis Berlins.

Als Dozentinnen und Dozenten wirken u.a. Felix Gebauer und Matthias Krebs (Lehrforschungsprojekt DigiMediaL, UdK Berlin Career College), Robert Kondorosi (Bandmanager Budzillus), Jonathan Nixdorf (Splash Magazin), Lena Müller (Handshake Booking), Myriam Kandulski (Produktionsleitung SO36). Der syrische Rapper Lian Khalaf moderiert das Modul, die Workshops finden in deutscher und englischer Sprache statt. Auf Wunsch steht eine Übersetzerin für persisch zur Verfügung.

Das Networkingformat MindLab# MUSIC am 16. Januar in der ZUsammenKUNFT bietet zusätzlich eine Plattform um interessante Menschen aus der Branche kennenzulernen. Dabei gibt es Gelegenheit,  Vertreter verschiedener Institutionen der Berliner Musikszene zu treffen. Anmeldungen sind erbeten unter: refugee-class-ziw@udk-berlin.de