Einblicke, die das neue FONO FORUM gewährt

Einblicke, die das neue FONO FORUM gewährt

Viele Gründe, die Musik zu feiern

Die neue Ausgabe des FONO FORUM (Februar 2017) ist im Fachhandel und in der Regel auch in den Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich. Für Musikfreunde gibt es wieder viele Anregungen.

In der Oktober-Ausgabe des vergangenen Jahres hat die Redaktion Steve Reich zum 80. Geburtstag gewürdigt. Nun folgt - der Chronologie der Ereignisse folgend - eine Einordnung von Philip Glass, dem Populärsten unter den Minimalisten. Ein Erfolg, den auch die "molligen Dreiklangteppiche" und seine "flauschige Melancholie" mitverursacht haben, wie FONO FORUM Autor Dirk Wieschollek feststellt. Nicht zufällig passt sich Glass dem filmischen Stream oft perfekt an. Auch seine Longplay-Opern haben ein erhebliches Echo gefunden. Passend dazu hat die Deutsche Grammophon einen neuen jungen Pianisten an den Start gebracht: Vikingur Ólafsson spielt Etuden von Philip Glass. FONO FORUM hat ihn dazu befragt.

Da passt es, wenn man beim Umblättern im Heft direkt danach auf eine legendäre Cembalistin trifft: Zuzana Ruzickova. Die dürfte für manch einen eine Neuentdeckung sein, obwohl sie in diesen Tagen ihren 90. Geburtstag feiert. Sie ist Lehrerin von Mahan Esfahani und bedauert im Gespräch mit Chefredakteur Arnt Cobbers, dass das Cembalo sich derzeit wieder in der Alte-Musik-Nische befindet.

Und schließlich gibt es einen Jahrhundert-Geburtstag: Die erste Jazzplatte im Jahr 1917 war Dixieland, eine Musikrichtung, die bis heute der volkstümliche, massentaugliche Jazz geblieben ist. Holger Arnold lässt die Anfänge des Jazz on Record aufleben und zeichnet Karrierewege nach, die ohne Tonträger heute nur noch nachzulesen, aber nicht nachzuhören wären.

Wie in der Klassik, so hat auch Redaktion des Jazz die aktuelle CD-Produktion der Labels auf ihre besonders hörenswerten Veröffentlichungen hin durchsucht. Über weit mehr als hundert Platten gibt es Informationen und kritische Einschätzungen, wobei der Ehrgeiz der Redaktion, sich nicht in der Freude am Verriss zu ergehen, sondern "die besten Klassik- undf Jazz-CDs des Monats" zu besprechen, der Leitgedanke ist.