Alexandra Lehmler, Trägerin des Deutschen Kompositionspreises 2018 der IG Jazz Rhein-Neckar. Foto: Felix Groteloh

Alexandra Lehmler, Trägerin des Deutschen Kompositionspreises 2018 der IG Jazz Rhein-Neckar. Foto: Felix Groteloh

Vorauswahl für Jazzpreis getroffen

Kurator des Neuen Deutschen Jazzpreises 2019 ist Renaud Garcia-Fons. Es gibt wieder einen Bandpreis in Höhe von 10.000 Euro und zum dritten Mal den Neuen Deutschen Kompositionspreis in Höhe von 2.000 Euro.

Im Jahr 2019 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum 14. Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Er ist mit 10.000 Euro einer der höchstdotierten Bandpreise für professionelle Jazzbands und einer der wenigen Publikumspreise der deutschen Jazz-Szene.

Das Festivalwochenende findet am 15. und 16. März 2019 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Als Kurator konnte der französische Kontrabass-Virtuose Renaud Garcia-Fons gewonnen werden. Am 15.03.2019 wird er mit einem Solokonzert zu hören sein. Am 16.03.2019 findet tagsüber eine Masterclass mit ihm statt.

Die Wettbewerbskonzerte der drei vom Kurator Renaud Garcia-Fons ausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 16. März 2019 statt. Die Jury – bestehend aus Christian Eckert, Ubbo Gronewold, Uli Holz, Elfi Kleiss, Tamara Lukasheva, Jonas Pirzer, Frank Schindelbeck und Paul Stolze – hat aus allen Einreichungen dem Kurator folgende 13 Bands empfohlen: Benedikt Koch Quintet, Coastline Paradox 5, DER MOMENT, Fearless Trio, Inverted Querx, Katrin Scherer`s CLUSTER Quartet, LIUN + The Science Fiction Band, Lucia Cadotsch „Speak Low“, Of Cabbages And Kings, Philipp Gerschlauer Quartett, Seibolzing, Shreefpunk und Stax.

Auch 2019 wird wieder der Neue Deutsche Kompositionspreis vergeben. Die Wettbewerbskompositionen werden zur Eröffnung von einer Band präsentiert, die von dem IG-JAZZ-Mitglied Jens Bunge eigens anlässlich des Neuen Deutschen Jazzpreises zusammengestellt wurde. Das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab. Aus der Vielzahl von Bewerbungen aus ganz Deutschland wählte die Jury – bestehend aus Marcus Armani, Uli Holz, Alexandra Lehmler, Paul Stolze und Rainer Tempel – in einem anonymisierten Verfahren die folgenden sechs Komponistinnen und Komponisten aus: Sebastian Böhlen, Christina Fuchs, Peter Lehel, Apollonio Maiello, Benjamin Schaefer und Mareike Wiening.

Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG Jazz Rhein-Neckar e.V., die sich seit über 30 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt. Eine Jury wählt aus den meist über 150 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn bis fünfzehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000,- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000,- Euro dotierten Solistenpreises ist. Auch beim neuen Kompositionspreis trifft eine Jury eine Vorauswahl, und der Kurator wählt anschließend die drei Komponisten aus, die den Kompositionsauftrag erhalten. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates, Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Kenny Garrett, Jacky Terrasson, Norma Winstone und Wallace Roney.

www.ig-jazz.de/neuer-deutscher-jazzpreis-2019-2/