Bix Beiderbecke. Foto: unbekannt

Bix Beiderbecke. Foto: unbekannt

"Wie bei einem Mädchen, wenn es ja sagt"

Der besondere Ton des Kornett-Spiels von Bix Beiderbecke beeinflusst die Jazzgeschichte bis heute. Das Hommage-Album des Ensembles Echoes of Swing ist in Frankreich für den Preis der Akademie nominiert.

Das neue Echoes of Swing & Friends Doppelalbum 'Bix - A Tribute to Bix Beiderbecke', das unlängst im Rahmen des ausverkauften Konzertes 'Jazz at Berlin Philharmonic' präsentiert wurde, ist soeben in Paris für die international bedeutendste Jazz-Ehrung in Frankreich, den 'Prix de l'Académie du Jazz', in der Kategorie 'Jazz Classique' nominiert worden. 

Der stilübergreifende Preis, der weltweite Veröffentlichungen berücksichtigt, wird seit 1955 alljährlich durch eine hochkarätige, 50-köpfige Jury - bestehend aus Journalisten, Musikwissenschaftlern, Autoren und Musikern - vergeben und wurde in vergangenen Jahren unter anderem verliehen an: Gregory Porter, Brad Mehldau, Nguyên Lê, Eddie Daniels, Cécile McLorin Salvant, Fred Hersch, Émile Parisien, Vincent Periani, Enrico Pieranunzi, Marc Johnson, Harry Allen, Norma Winstone, David Sanborn, Stan Getz, Kenny Barron, Ron Carter, Roberta Gambarini, Jacky Terrasson, Louis Sclavis, Guy Lafitte, Joachim Kühn, Joe Lovano, Hank Jones uva.

Im FONO FORUM November 2016 hat Berthold Klostermann die Platte vorgestellt, deren Entstehung den Musikern auch deshalb am Herzen lag, weil es "hierzulande noch keine vernünftige Würdigung dieses Genies gab. ... Beiderbecke steht halt nicht so im Zentrum der Wahrnehmung", sagte Chris Hopkins, Altsaxofonist des Quartetts Echoes of Swing. In dem Artikel wird auch die stilprägende Bedeutung Beiderbeckes nachgezeichnet, etwa sein Einfluss auf Chet Baker. Der Artikel kann im Archiv des FONO FORUM nachgelesen werden.