Erfolgsproduktion der Innsbrucker Festwochen 2017: „Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia". Foto: Innsbrucker Festwochen / Rupert Larl

Erfolgsproduktion der Innsbrucker Festwochen 2017: „Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia". Foto: Innsbrucker Festwochen / Rupert Larl

"Wir konnten neue Besucher begeistern"

Von Christina Pluhar bis zur römischen Unruhe entfalteten die Festwochen für Alte Musik in Innsbruck viele Reize in Opern und Konzerten.

Mit dem Finalkonzert des 8. Cesti-Wettbewerbs, bei dem passend zum diesjährigen Festwochen-Schwerpunkt drei Frauen auf dem Siegerpodest standen, gingen die 41. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu Ende. Rund 29.000 Besucher erlebten die Opernvorstellungen und Konzerte.

Mit ihrem „Teatro d'Amore" gab Christina Pluhar bereits ganz am Beginn der Festwochen die Richtung vor: Sechs Wochen lang konnte man große Emotionen, leidenschaftliche Musikerinnen, magische Klänge von Monteverdi und virtuose Instrumentalisten in Innsbruck erleben. „Ein fantastischer Sommer", zeigt sich Festwochen-Intendant Alessandro De Marchi glücklich, „nie zuvor habe ich so viele persönliche Rückmeldungen von begeisterten Besuchern bekommen. Selbst sehr anspruchsvolle und spezielle Veranstaltungen wie das interkulturelle Projekt ‚Alba Maryam' oder das Oratorium ‚San Giovanni Battista' wurden äußerst positiv vom Publikum und von der Presse aufgenommen."

Höchst zufrieden blicken die Verantwortlichen nicht nur auf die außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen, sondern auch auf den Andrang des Publikums zurück: 10.345 Besucher kamen zu den Konzerten, Opern und Veranstaltungen mit Eintritt, damit konnte die Zahl vom Vorjahr übertroffen werden. Zu den kostenlosen Veranstaltungen (Schlossfest Ambras, Concerto Mobile, Lunchkonzerte, Festtag für Ferdinand, Musik im Gottesdienst, Mit Pauken und Trompeten) strömten zusätzlich 19.000 Besucher.

Alleine beim Schlossfest Ambras konnten bei strahlendem Sonnenschein 14.000 Besucher gezählt werden. Insgesamt kamen daher rund 29.000 Besucher zu den Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017, somit um fast 3.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Die Gesamtauslastung aller Veranstaltungen mit Eintritt liegt – bei einer höheren Kartenauflage als im Vorjahr - bei 94%.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche Saison", so Geschäftsführer Markus Lutz und Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens. „Das Publikum ist treu und vertraut den Festwochen. Darüber hinaus konnten wir neue Besucher für das Festival begeistern." Spezielle Aufmerksamkeit erfahren jedes Jahr die Opern der Festwochen. Dieses Mal gab es gleich drei szenische Produktionen und eine Oper für Kinder.

Zum 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi leitete Intendant Alessandro De Marchi „Il ritorno d'Ulisse in patria". Die drei Aufführungen im Tiroler Landestheater erreichten eine Auslastung von 93%. Die zwei Aufführungen der französischen Ballett-Oper „Pygmalion" kamen auf 96% und die BAROCKOPER:JUNG 2017, „Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia" verbuchte eine Auslastung von 98%.