Szene aus „L'Enfant et les Sortilèges" in der Inszenierung von „1927" mit Nadja Mchantaf.  Foto: Iko Freese

Szene aus „L'Enfant et les Sortilèges" in der Inszenierung von „1927" mit Nadja Mchantaf. Foto: Iko Freese

Zauberspuk folgt Zauberflöte

Ihre Zauberflöte haben hunderttausende Menschen gesehen, in Los Angeles, Shanghai, Madrid, Helsinki, Barcelona, Warschau, Paris, Seoul, Tokio, Berlin und Düsseldorf/Duisburg. Jetzt bringen "1927" einen Doppelabend an den Rhein.

Nach ihrem Errfolg mit Mozarts „Die Zauberflöte" gestalten die Bilder- und Bühnenzauberer der britischen Theatergruppe „1927" (Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barrit) in ihrem neuen Programm einen Doppelabend: Am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr feiert im Opernhaus Düsseldorf die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin kreierte Neuinterpretation von Igor Strawinskys „Petruschka" und Maurice Ravels Kurzoper „L'Enfant et les Sortilèges" Premiere.  

Wie in einem zum Leben erweckten Bilderbuch verschmelzen auf der Bühne Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen. In Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannter Burlesque „Petruschka" kommt eine weitere Dimension ins Spiel: In einer Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil – zwischen Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik – erzählt „1927" die berührende Geschichte der zum Leben erweckten Jahrmarkt-Puppen, die sich nach Unabhängigkeit sehnen.  

Unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet sind in „L'Enfant et les Sortilèges" Kimberley Boettger-Soller, Marta Márquez, Romana Noack, Adela Zaharia alternierend mit Elena Sancho Pereg mit weiteren Mitgliedern des Ensembles zu erleben. Es singen überdies der Chor der Deutschen Oper am Rhein sowie der Kinderchor der Akademie für Chor und Musiktheater, und es spielen die Düsseldorfer Symphoniker.