Teilnehmer des Telemann-Wettbewerbs 2017 fotografieren Informationen ab. Foto: Ronny Hartmann

Teilnehmer des Telemann-Wettbewerbs 2017 fotografieren Informationen ab. Foto: Ronny Hartmann

Zehnter Internationaler Telemann-Wettbewerb

Der 10. Internationale Telemann-Wettbewerb findet vom 9. bis zum 17. März 2019 in Telemanns Geburtsstadt Magdeburg statt. Die Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs ist für Kammermusik-Ensembles ausgeschrieben.

Die Teilnehmerinnern und Teilnehmer des Telemann-Wettbewerbs sind auch dazu eingeladen, Literatur mit obligatem Cembalo in ihr Wettbewerbsrepertoire einzubeziehen. Neben den Hauptpreisen winken Cembalisten Sonderpreise für das beste obligate und Generalbassspiel. Teilnehmen können Musiker und Musikerinnen im Alter von 18 bis 34 Jahren. Anmeldeschluss ist der 14. Januar 2019.  

Die Leistungen der jungen Interpretinnen und Interpreten werden in drei öffentlich ausgetragenen Wettbewerbsrunden von einer internationalen Fachjury bewertet, die unter der Leitung von Prof. Dr. Barthold Kujken (Belgien) steht. Der Jury gehören zudem Prof. Chiara Banchini (Schweiz), Prof. Dr. Ewald Demeyere (Belgien), Prof. Carin van Heerden und Prof. Eva Maria Pollerus (Österreich) sowie Prof. Rebeka Rusó (Schweiz) und Prof. Michael Schneider (Deutschland) an.  Um die Teilnahme können sich ausschließlich Instrumentalensembles bewerben, die die historisch orientierte Aufführungspraxis pflegen. Jedes Ensemblemitglied muss auf einem historischen Instrument oder dessen Nachbau spielen, wobei nur jene Instrumente zugelassen sind, für die Telemann Kammermusik komponiert hat.   

Der von der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. 2001 ins Leben gerufene und seither im Biennale-Rhythmus veranstaltete Wettbewerb soll die Auseinandersetzung mit dem umfangreichen Schaffen Georg Philipp Telemanns bei Musikstudierenden bzw. jungen Interpreten im Alter von 18 bis 34 Jahren fördern, eine historisch informierte Aufführungspraxis der Musik des 18. Jahrhunderts stimulieren, den Erfahrungsaustausch der jungen Musikergeneration auf internationaler Ebene anregen und ihren Einstieg ins Berufsleben durch eine erfolgreiche Teilnahme an diesem musikalischen Leistungsvergleich unterstützen.

Einige der heute im Musikleben und/oder in der musikalischen Ausbildung tätigen Wettbewerbspreisträger sind Prof. Felix Koch (Ensemble „Mediolanum“, 2001), Prof. Michael Hell (Blockflöte, 2003), Dmitri Sinkovsky (Violine, 2011) und das Ensemble „Camerata Bachiensis“ (2013), welches derzeit Residenzensemble am Bach-Museum Leipzig ist. Ausgeschrieben wurden bislang die Kategorien Kammermusik, historische Holzblasinstrumente, historische Streichinstrumente und Gesang.   

www.telemann.org