Berthold Klostermann

Berthold Klostermann (klm): Ein Auftritt von Julie Driscoll und dem britischen Hammondorganisten Brian Auger bei den Internationalen Essener Songtagen 1968 ließ den damals 16-jährigen Bob-Dylan-Fan und Gelegenheitsgitarristen zum Jazz konvertieren. Seine erste Jazz-Platte: eine LP von Jimmy Smith und Wes Montgomery. James Baldwins Erzählung »Sonny´s Blues« brachte ihn darauf, während des Amerikanistik-Studiums in Bochum den Einfluss schwarzer Musik auf die afroamerikanische Literatur zu untersuchen. 1993 wurde seine Dissertation »Blue Notes – Black Fiction« publiziert (WVT, Trier). Als freier Musikjournalist widmet er sich neben dem Jazz auch der »world music« (Afro, Latin). Er ist Künstlerischer Leiter von Jazz-Konzertreihen in Essen und Mitarbeiter des »Rock´n´Popmuseum« Gronau (Bereich »black music«). Zum Ausgleich hört er moderne Kammermusik, etwa die Streichquartette von Béla Bartók.

Berthold Klostermann
Berthold Klostermann