Montserrat Caballé

Abschied von der letzten Diva

Die unvergleichliche Karriere der Montserrat Caballé erzählt in acht Alben.

Von Manuel Brug

Fotos: Warner Classics
Fotos: Warner Classics

Selbst Diven sind nicht unsterblich. Zumindest die irdischen. Und so hat sie jetzt doch 85-jährig am 6. Oktober das Zeitliche gesegnet. Die Primadonna, La Señora Pianopianissimo, die Komische, die Warmherzige, Mama Barcelona, die exzellente Duettpartnerin von Plácido Domingo, Luciano Pavarotti, Freddy Mercury und Peter Alexander, die toupierte Haarkrone, die scharfe Nase, die Warze, der heilige Berg, Montse –  Montserrat Caballé. Ganz Spanien trauerte, Ex-Königin Sophia und Caballés einstiger Schützling José Carreras kamen zur Beerdigung. Ihr Vermächtnis aber bleibt lebendig. Denn das ist, wie es sich für eine der bedeutendsten Sängerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört, auf einer ziemlich großen Menge von CDs konserviert. In ihrer guten Zeit, Mitte der 60er- bis Anfang der 80er-Jahre, da dürfte kaum ein Monat vergangen sein, in dem Montserrat Caballé nicht im Aufnahmestudio stand. Ich will mich auf acht CDs beschränken, die für bestimmte Abschnitte und Aspekte ihrer Karriere stehen.


Die Zarzuela-Arien | Donizetti: Lucrezia | Strauss: Salome | Bellini: Il Pirata | Verdi: Don Carlos | Verdi: Aida | Barcelona | March with me


Den kompletten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Dezember 2018