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Selbst für Bach-Kenner verspricht das Konzert der Lautten Compagney am 14. März in Köln ein besonderes Ereignis zu werden: Im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks wird das Barock-Ensemble aus Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner die rekonstruierte Trauermusik „Klagt, Kinder, klagt es aller Welt“ aufführen. Bach hatte das Werk anlässlich des Todes seines ehemaligen Dienstherrn Fürst Leopold von Anhalt-Köthen im Jahr 1728 verfasst, das originale Aufführungsmaterial gilt bis auf das Libretto als verschollen.
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Sein Debüt beim Gürzenich-Orchester Köln gibt der derzeitige Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Fabio Luisi. Gemeinsam mit der Geigerin Viviane Hagner wird er an drei Terminen (11., 12. und 13. April) in der Kölner Philharmonie Max Bruchs erstes Violinkonzert interpretieren. Des Weiteren stehen Webers „Euryanthe“-Ouvertüre und – passend zur Jahreszeit und zum 200. Geburtstag des Komponisten in diesem Jahr – die erste Sinfonie („Frühlingssinfonie“) von Robert Schumann auf dem Programm.
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Ein tragischer Verlust erschüttert die Musikwelt: Am 5. März ist der englische Tenor Philip Langridge im Alter von 70 Jahren gestorben. Ursprünglich zum Geiger ausgebildet, entdeckte der am 16. Dezember 1939 in Hawkurst (Kent) geborene Langridge bald den Gesang für sich. Erst als Bariton in Delius’ „Sea Drift“ zu hören, wechselte er anlässlich einer Studio-Produktion von Massenets „Werther“ ins Tenorfach, wo die Presse zum ersten Mal auf ihn aufmerksam wurde. Schnell sang er an den wichtigsten Opernhäusern seines Heimatlandes und bei Festivals wie Glyndebourne oder Aldeburg.
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Am 21. März wäre Johann Sebastian Bach 325 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums wird das Leipziger Bach-Museum am 20. März mit einem Tag der offenen Tür wiedereröffnet. Die neu gestaltete Ausstellung präsentiert das Leben und Wirken des fleißigen Komponisten interaktiv und multimedial. Zu sehen gibt es neben Originalhandschriften Bachs auch den Spieltisch der Leipziger Johanneskirchenorgel und – man höre und staune – ein Kästchen mit Relikten aus dem mutmaßlichen Grab des Komponisten. Außerdem wird es Klangrohre, Raummusik und diverse Hörstationen mit Musik des Komponisten geben, die die Ausstellung klanglich unterstützen.
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Das Klavier-Festival Ruhr gibt bekannt, dass die Programme für Lang Langs Konzerte im Sommer 2010 endlich feststehen. Und sie sehen folgendermaßen aus: Am 13. Juni wird er in der Duisburger Mercatorhalle Beethoven frühe C-Dur-Sonate op. 2 und gemeinsam mit Mitgliedern der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker Mendelssohn-Bartholdys erstes Klaviertrio und das „Forellenquintett“ von Schubert zum Besten geben. Am 14. Juni tritt Lang dann zusammen mit zwei Stipendiaten seiner International Music Foundation in der Philharmonie Essen auf. Der Mühlheimer Matthias Hegemann wird Werke von Boulez und Haydn, die Stuttgarterin Cynthia Maya Bal Werke von Bach und Scarlatti interpretieren.
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Nun steht er fest, der Ernst-von-Siemens-Musikpreisträger dieses Jahres: Michael Gielen, Nach dem Komponisten Klaus Huber, der im letzten Jahr die hohe Auszeichnung entgegennehmen durfte, ist mit dem 82-jährigen Österreicher wieder ein Musiker ausgewählt worden, der sich in besonderem Maße um die zeitgenössische Musik verdient gemacht hat. Nicht nur als Dirigent hat der in Dresden geborene Gielen mit zahlreichen Uraufführungen (unter anderem Bernd Alois Zimmermanns „Soldaten“ 1965 in Köln) einen wichtigen Beitrag zur Pflege Neuer Musik geleistet. Auch als Komponist trat er immer wieder in Erscheinung.
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Die Stadt München geht in Verhandlungen: Wie ein Sprecher nun mitteilte, soll als Nachfolger Christian Thielemanns am Pult der Münchner Philharmoniker die Dirigenten-Legende Lorin Maazel antreten. In den Medien war zu lesen, dass der amerikanische Maestro, der in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feiert, drei Jahre als Übergangslösung das Orchester leiten soll, bis ein neuer Orchesterchef gefunden ist. Strittig seien allerdings noch die Bedingungen des Vertrages. Während Lorin Maazel, der bis vor kurzem Chefdirigent des New York Philharmonic Orchestra war, einer Anstellung auf freiberuflicher Basis den Vorzug gibt, strebt die Stadt eine Festanstellung an, um den Maestro enger an den Klangkörper zu binden.
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