Attila Csampai, geboren 1949 in Budapest, stammt aus einer
österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Seit 1983 arbeitet er als
Redakteur für den Bayerischen Rundfunk. In den 1980er Jahren betreute
Csampai zudem als Mitherausgeber und Autor die Reihe „rororo
opernbücher“ in Hamburg (31 Bände), ebenso den „Konzertführer“ (Reinbek
1987) und den „Opernführer“ (Hamburg 1990). Sein „Callas“-Bildband
(München 1993) erschien bisher in 14 Auflagen. Ebenfalls publizierte er
einen Bildband über Glenn Gould (München 1995). Zuletzt erschien seine
Opern-Essay-Sammlung „Sarastros stille Liebe“ (Salzburg 2001). Seit
1990 ist Csampai wissenschaftlicher Leiter der Toblacher
Gustav-Mahler-Musikwochen und Jury-Vorsitzender des
Schallplattenpreises „Toblacher Komponierhäuschen“. Er ist Juror des
„Preises der Deutschen Schallplattenkritik“ und hat in gleicher
Funktion bei einigen internationalen Musikwettbewerben mitgewirkt. Von
2002 bis 2003 lehrte Attila Csampai als Gastprofessor an der
Universität Mozarteum Salzburg.