Andrew Manze, Joshua Bell und die Camerata Salzburg in Dresden. Foto: Oliver Killig
Andrew Manze, Joshua Bell und die Camerata Salzburg in Dresden. Foto: Oliver Killig

Ehrung für Joshua Bell

Der amerikanische Geiger Joshua Bell hat im Rahmen seines Gastspiels bei den Dresdner Musikfestspielen am 27. Mai 2019 den 16. »Glashütte Original MusikFestspielPreis« erhalten.

Die Verleihung erfolgte durch den Geschäftsführer von Glashütte Original, Frank Kittel, und den Intendanten der Dresdner Musikfestspiele, Jan Vogler, im Anschluss an Bells Konzert mit der Camerata Salzburg in der Frauenkirche. »Uns alle eint das überaus wichtige Engagement in der Musikvermittlung, und es gibt Weniges, was mir so viel Freude macht, wie die Projekte, in denen ich Musik mit der kommenden Generation teilen kann. Daher freue ich mich, mit dem Preisgeld fünf Organisationen unterstützen zu können, deren Arbeit mir sehr am Herzen liegt: Education Through Music (ETM), Turnaround Arts, die Special Music School – Kaufman Music Center, die Indiana University Jacobs School of Music und das Lern- und Partizipationsprogramm der Academy of St Martin in the Fields. Glashütte Originals großzügige Geste wird sicher für viele Jahre eine positive Wirkung auf viele junge Menschen haben«, sagte Joshua Bell in Dresden. »Ich kenne Joshua Bell seit 1989, als wir uns beim Marlboro Music Festival kennenlernten und in den freien Stunden Schubert-Trios vom Blatt spielten. Joshua ist sich treu geblieben und erreicht mit seinem poetischen Violinspiel Klassikfans aller Generationen und Nationalitäten. Er ist heute einer der charismatischsten und erfolgreichsten Musiker weltweit. Ich freue mich sehr, dass wir seine Arbeit in diesem Jahr mit dem ›Glashütte Original MusikFestspielPreis‹ würdigen können«, sagt Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Der »Glashütte Original MusikFestspielPreis« würdigt Verdienste um die Vermittlung klassischer Musik und die Nachwuchsförderung. Er wird 2019 bereits zum 16. Mal von der Uhrenmanufaktur Glashütte Original gestiftet und gemeinsam mit den Dresdner Musikfestspielen verliehen. Der »Glashütte Original MusikFestspielPreis« ist mit 25.000 Euro dotiert. Das Geld ist zweckgebunden. Die Fertigung des »Glashütte Original MusikFestspielPreises« übernehmen, wie schon in den vergangenen Jahren, zwei Uhrmacherlehrlinge der Glashütte Original Uhrmacherschule Alfred Helwig. Die Gestalt des Preises verbindet traditionelles Uhrmacherhandwerk mit modernen Materialien. Das fliegend gelagerte Tourbillon mit seiner filigranen Schraubenunruh symbolisiert die Virtuosität der Uhrmacher. Es gilt als Zeichen höchster Uhrmacherkunst und wurde 1920 vom Uhrmachermeister Alfred Helwig in Glashütte entwickelt.

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