Das Baltic Sea Philharmonic auf 'Waterworks' - Tour beim Usedomer Musikfestival im Kraftwerk Peenemünde am 26. August 2017. Foto: BMEF / Peter Adamik
Das Baltic Sea Philharmonic auf 'Waterworks' - Tour beim Usedomer Musikfestival im Kraftwerk Peenemünde am 26. August 2017. Foto: BMEF / Peter Adamik

Fokus auf Deutschland

Wenn auf Usedom im Herbst länger als andernorts die Sonne wärmt, dann lädt das Usedomer Musikfestival für drei Wochen zu musikalischen Höhepunkten an die pommersche Bucht ein. Erstmals steht Deutschland vom 21.9. bis 12.10. im Mittelpunkt der traditionsreichen Veranstaltungsreihe.

In den kaiserlichen Seebädern – Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin – in Mecklenburg-Vorpommerns größtem Industriedenkmal, dem Kraftwerk Peenemünde, im polnischen Swinemünde und in Stettin (pol. Szczecin) sowie vielen weiteren maritimen Konzertorten der Sonneninsel und darüber hinaus entdecken namhafte Künstler Deutschland als „Land des Meeres". Broadwaystar Ute Lemper und Jazzpianistin Maria Baptists finden ihren Weg genauso auf Deutschlands östlichste Insel wie das NDR Elbphilharmonie Orchester mit Spitzenbariton Matthias Goerne, die bedeutenden Musiker Matthias Schmitt an der Trompete und Matthias Höfs an der Orgel. Barockhighlights mit dem il pomo d'oro orchestra und der Sopranistin Dagmara Barna feiern 25 Jahre Musikfestival im polnischen Swinoujscie. Der RIAS Kammerchor und die Capella de la Torre lassen die reiche Geschichte der Region lebendig werden wie Konzerte rund um Musik und Literatur der Prinzessinnen und Prinzen von Preußen glanzvoll an dieses royale Kapitel erinnern. Multinationale Höhepunkte mit dem Baltic Sea Philharmonic unter Kristjan Järvi und mit der Pianistin Simone Dinnerstein oder dem Baltic Neopolis Virtuosi aus Stettin feiern die Weltoffenenheit einer neuen Musikergeneration. Den Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung erhält in diesem Jahr der 23-jährige Hornist Tillmann Höfs.

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