Feierstunde zur Eröffnung der Händel-Festspiele in Halle. Bild: Thomas Ziegler
Feierstunde zur Eröffnung der Händel-Festspiele in Halle. Bild: Thomas Ziegler

Viele Opern und Konzerte

Nach den ersten 39 Aufführungen im Haupt- und Rahmenprogramm ziehen die Händel-Festspiele Halle eine positive Zwischenbilanz: Die Veranstalter zählten bislang rund 20.000 Besucher aus der Region und aus aller Welt.

Am diesem Pfingstwochenende, wenn parallel der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle stattfindet, wird nach Aussage des Deutschen Musikrates erwartet, dass noch zahlreiche Gäste die Festspielveranstaltungen besuchen werden. Bereits nach den ersten Tagen besuchten zahlreiche Teilnehmer und ihre Familien die Ausstellungen der Stiftung Händel-Haus.

Am 31. Mai starteten die Händel-Festspiele in Halle (Saale). An den ersten Tagen wurden mehrere kostenfreie Veranstaltungen angeboten, die von Tausenden Menschen bei schönem Sommerwetter genutzt wurden. Hierzu zählen die traditionelle Feierstunde am Händel-Denkmal, die Orgelnacht und das Barock-Familienfest der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH auf dem Domplatz mit dem Konzert „Handel for Brass“. Unter zahlreichen Gästen nahm am 1. Juni Dr. Silke Leopold tief bewegt und geehrt den „Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus“ im Stadthaus am Markt entgegen.

Aber auch die kostenpflichtigen Aufführungen erfreuten sich großer Nachfrage. Bestseller waren dabei „Julius Cäsar in Ägypten“ in der Oper Halle, „Il Pastor fido“ im Goethe-Theater Bad Lauchstädt, das Chorkonzert mit dem Ensemble La festa musicale, dem Knabenchor Hannover und dem Stadtsingechor zu Halle in der Konzerthalle Ulrichskirche, das genreübergreifende Konzertprojekt „A Fine Lady: Kitty Clive – Händels Muse im Drury Lane“ in der Georg-Friedrich-Händel Halle mit L’Arpeggiata und Christina Pluhar und der international hoch anerkannte Tastenkünstler Jean Rondeau im ausverkauften Kammermusiksaal des Händel-Hauses.

Das Festkonzert mit Vivica Genaux und Lawrence Zazzo sowie der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner in der Georg-Friedrich-Händel Halle, das ausverkaufte Festkonzert mit Hana Blažíková und Les Passions de l’Ame. Orchester für Alte Musik Bern in den Franckeschen Stiftungen, und das Konzert „Apollo e Dafne“ mit der gefeierten Sopranistin Anna Prohaska, dem Bassisten Fulvio Bettini und dem Il Suonar Parlante Orchestra unter der Leitung von Vittorio Ghielmi wurden freundlicherweise von Monarda Arts für ARTE Concerts aufgezeichnet und sind auf www.arte.tv/de/arte-concert/ verfügbar.

Die Händel-Festspiele finden noch bis zum 16. Juni  statt. Zum zweiten Mal im Programm sind zwei Lunch-Konzerte mit den Preisträgern der Handel Singing Competition London 2018. Die kostenfreien Konzerte am 8. und 9. Juni, um jeweils 12 Uhr, im Kammermusiksaal des Händel-Hauses sind Kooperationen mit dem London Handel Festival. Weiterhin dürfen sich die Besucher der Händel-Festspiele zu Pfingsten auf Festkonzerte mit Valer Sabadus, Karina Gauvin und Carolyn Sampson sowie die konzertanten Aufführungen von „Arbace“ und „Agrippina“ freuen. Im Carl-Maria-von-Weber-Theater wird am Pfingstsamstag und -Sonntag, jeweils um 15 Uhr die Händel-Oper „Atalanta“ gespielt. Im Goethe-Theater Bad Lauchstädt wird am 14., 15. und 16. Juni die Lautten Compagney Berlin und Ballet Baroque Berlin die Händel-Oper „Alcina“ auf die Bühne bringen. Am Samstag, dem 15. Juni wird, ab 15 Uhr, im Hof des Händel-Hauses wieder das Fest für die ganze Familie gefeiert.

www.haendelfestspiele-halle.de

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